Thomas J. Hauck zu seinem Buch „Das Gurren der fünf weißen Tauben“ in der Theatrale in Halle – Theateraufführung der „Hofnarren“

Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"
Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"

Zur Premiere des Theaterstückes „Das Gurren der fünf weißen Tauben“ traf ich den Autor des Buches in der Theatrale in Halle. Ein interessantes Gespräch mit einem interessanten Mann brachte ein wenig mehr Licht in die wunderbar eigenartige Handlung des Buches.

Ich habe Ihr Buch gelesen und fand es phantastisch. Haben Sie welche zum Verkauf dabei?

„Nein, ich habe erst daran gedacht, aber ich bin gerade auf Lesetour und da ist der Koffer so voll….“

Kann man die denn bei Ihnen erwerben?

„Ja, die kann man bei mir bestellen, oder direkt beim Verlag.“

Meine erste Frage: Sie schreiben sehr viel über einsame Landschaften. Ihr Buch erzählt sehr viel von Freiheit und auch ein bisschen von Einsamkeit. Wo kommen Sie eigentlich ursprünglich her?

„Geburtsmäßig, oder wo ich aufgewachsen bin? Das sind schwierige Sachen.

Geboren bin ich in Ludwigshafen/ Mannheim. Aber geboren sagt nichts über den Ort, wo ich herkomme. Ich bin an zig Orten gewesen, von Gießen bis Wilhelmshaven, Göttingen, Dortmund, Krefeld, Freiburg, Leipzig, Anklam …. , also ich war überall eigentlich schon.

Ich bin beim Theater gewesen lange Jahre und da geht man natürlich mit den Intendanten mit, oder sucht sich einen Neuen oder wechselt dann je nach dem die Orte.“

Was haben Sie gemacht beim Theater?

„Ich war Schauspieler und Regisseur und hatte auch Leitungspositionen inne. Aber irgendwann….“

… war es dann ein bisschen zu viel?

„… zu viel… nein, nicht zu viel. Es wurde dann unschön. Es gab großen Streit mit einem Intendanten und dann habe ich gemerkt, dass das so keinen Spaß mehr macht, wenn man sich nur noch mit Anwälten unterhält… „

Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"

Was inspirierte Sie zum Schreiben dieses Buches?

„Also das Buch ist entstanden in Grimma-Kaditzsch. Das ist bei Leipzig, die Denkmalschmiede Grimma. Dort hatte ich ein Stipendium über drei Monate hinweg und habe einfach angefangen.

Ich schicke sehr gern Figuren auf Reisen, wie in den anderen beiden Bänden, die es von mir gibt, ja auch. Es handelt sich immer um sehr introvertierte Menschen und die Landschaften beschreiben Januar, Februar, dann wieder April, Mai… Da wuchs die Landschaft und zwar vom Schneeflecken zum Schnee, dann kam langsam das Grün und es wuchs…. und in diese Landschaft einfach eine Figur zu setzen, die einem Ton nachläuft…. solche Gedanken, die ich einfach lange hatte, die tauchen plötzlich auch auf. So direkt, wie das mit den weißen Tauben. Vor dem Fenster, wo ich gewohnt habe waren fünf weiße Tauben. Es war so ideal die einzubauen.

Ich habe sehr gern solche Figuren, die ein bisschen einsam, nein, nicht einsam, aber so ein bisschen zurückgezogen leben. Mehr so genießerisch vielleicht und sie sind glücklich – sind keine Depressiven, Traurigen, ganz im Gegenteil, die beobachten, sie kriegen alles mit…..“

Sie haben so unglaublich lange Sätze, Schachtelsätze. Das ist ja ein bisschen unüblich…. wie kommen Sie darauf, das so zu schreiben?

Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"

„Ich schreibe eigentlich ganz bewusst so. Das hat auch mit dem Denken zu tun. Wir denken nie geradlinig. Ich denke nie, ich gehe jetzt an die Theke und zahle und geh weg – Punkt -. Sondern, ich gehe an die Theke und könnte ja das und das… und schon ist der nächste Gedanke da. Das vermischt sich ja alles.

Diese Atemlosigkeit ist ja in unserer Sprache, auch dieser Rhythmus ist in unserer Sprache. Das Deutsch hat einen sehr schönen Sprachrhythmus. Es ist eine sehr schöne Sprache und um diese Sprache geht es mir eigentlich. Das ist wie Kochen. Ich bin nie fertig mit dem Kochen, muß immer noch etwas dazutun…“

Ganz deutlich erkennt man den Bezug auf Melodie und Orchester. Haben sie eine spezielle Verbindung zur Musik?

„Nicht direkt, ich mag einfach Musik. Ich gehe ins Konzert, ich habe Klavierspielen gelernt und wenn ich irgendwo bin, vielleicht auf Lesetour, und es steht ein Klavier rum, und es hört mich niemand….“

Genau wie Ihre Figur, die hat ja auch dirigiert, wo ihn niemand hört…

„… ja, das ist bei mir so…. Da gibt’s Leute, die können perfekt musizieren, besser als ich…“

Sie haben viel darüber geschrieben, dass der Anzug Ihrer Hauptfigur viel zu kurz war. Was ist der Hintergrund dazu?

„Ich liebe diese Figuren, die haben etwas Verlorenes, weil sie sich einfach nicht trennen können, von Anzugsjacken, oder von Klamotten, die man immer noch sehr gern hat, weil man vielleicht darin konfirmiert wurde oder weil man darin geheiratet hat oder so. Der bleibt ja dann eigentlich immer im Regal, und er trägt ihn. Er fühlt sich da wohl. Das ist wie seine zweite Haut.“

Ich habe ein ähnliches Bild im Kopf. Wir waren in Leipzig zum Stück „Das letzte Band“ von Samuel Beckett. Die Hauptfigur hatte dort auch den kurzen Anzug. So ein bisschen ähnlich, wie Ihre Figur im Buch. Da musste ich dann dran denken…

„Ja, es gibt immer wieder solche Figuren, vergleicht man gern bei mir. Zum Einen ist es vielleicht wie bei Beckett oder auch wie bei einem der größten; für mich der wichtigste Schauspieler und Filmemacher in meinem Denken ist Jack Tate, auch so eine Gestalt, groß, schlaksig, in der Landschaft stehend. Man denkt immer, man müsste ihn retten, man müsste ihm ja helfen… aber er schafft es schon. Das ist so einer….“

Im fünften Absatz Ihres Buches habe ich gelesen, er wurde nie gefragt, warum er barfuß ginge. Warum ging er barfuß? Er ist ja im Schnee und es ist kalt draußen.

Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"

„Er merkt das nicht. Er geht raus…. „

Aber er ist ja ziemlich weit gelaufen….

„Er findet es ok.

Das sind natürlich alles viele, viele Bilder, wo mich auch andere inspirierten. Ich kannte einen, der immer barfuss gelaufen ist. Da gab es gar keine Frage für ihn.“

Da gab es jetzt also keinen Hintergrund für Sie?

„Keinen psychologischen Hintergrund. Da ich natürlich mit dem Theater und mit der Bildsprache, mit Objekt- und Bildtheater vertraut bin, ist es für mich natürlich sehr wichtig, schöne, spannende Bilder zu kreieren. D.h. ein barfuß laufender Mensch im Schnee ist schöner, als wenn er jetzt Schnürschuhe an hätte, ganz einfach, ganz banal.

Das kribbelt natürlich beim Lesen. Da haben viele Leute ein haptisches Gefühl plötzlich. Die spüren plötzlich die Kälte und dieses kribbeln vom Eis und diesen Matsch, wenn es taut. Das spüren die und dann ist eigentlich mein Ziel erreicht. Ja…

… und auch dieses, das nie gefragt wird, ist schon ein Wink mit dem Zaunpfahl bei uns, bei unserer Gesellschaft…. ich guck lieber weg, ich frag lieber nicht… ich beobachte gern, da hinten ist irgendwas, aber ….“

Als er da so im Schnee auf dem Feld sitzt mit den Tauben und einschläft, hatte ich schon richtige Angst um ihn, dass er da erfriert.

Sie haben dann aber geschrieben, er ist wieder aufgewacht und weitergelaufen. Das funktioniert?

Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"

„Er lebt ja wie in einer Traumwelt. Er lebt sein Leben, stravanzelt rum, ist dort und geht dort und dort hin. Er wird auch nicht sterben… irgendwann mal vielleicht einschlafen, mit einem Strahlen wird er einschlafen.“

Was ich in Ihrem Buch auch sehr poetisch finde, sind diese paradoxen Sätze, z.B. „allein im Geräusch der Stille“. Ich dachte, er hat sehr viel Talent zum Schreiben. Wann haben Sie dieses Talent entdeckt? Wann haben Sie angefangen Bücher zu schreiben?

„Bücher schreibe ich schon relativ lange. Ich schreibe sehr viele Kindergeschichten und dann diese drei Bände. Das ist ein abgeschlossenes Werk. Hier hatte ich jeweils das Glück, dass ich immer ein Stipendium hatte und konnte dadurch natürlich die Figur ziemlich gut entwickeln.“

„Die fünf weißen Tauben“ ist also nur ein Teil aus einem Gesamtwerk?

„Das ist der erste Band, aber sie sind unabhängig voneinander, auch wenn es immer immer einsame Gestalten sind. Ein Weiterer ist ‚Ich möchte ein Baumeister werden‘, das ist die Geschichte von einem Jungen, der eines Tages beschließt immer nur noch geradeaus zu laufen. Rennt und rennt in ein Schloss rein. Ob das Realität ist oder nicht, oder Traum, weiß man nie. Er baut das Schloss neu und lebt darin. Irgendwann rennt er wieder zurück, kommt in seinem Dorf wieder an und ruft dann: ‚Ich war Baumeister!‘. Ob das jetzt so klappt, keine Ahnung. Auch er wird begleitet von Vögeln. Ist ganz wichtig in diesen drei Werken bei mir. Er wird begleitet von Kranichen. Das bedeutet immer Ziehen, immer Ziehen wollen. Leben zu Tod und Tod zu Leben, diese Verbindung. Für mich sind Vögel etwas ganz wichtiges. 

Der zweite Band sozusagen, ist ‚die Suche nach dem verlorenen Palais‘. Das ist die Geschichte eines Mannes, der eines Tages aus seinem Haus heraus geht und den Heimweg nicht mehr findet. Der wird begleitet von Krähen, weiß aber nicht, ob es Krähen oder Raben sind. Deshalb kommt darin immer vor: „… oder waren es Raben, oder Krähen…“ Er wusste es nicht, er ging weiter und er schnüffelt sehr gern an Hauswänden.

Er findet den Weg nicht mehr zurück und auch ihn hat man nie gefragt….

Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"

Aber er fand das auch nicht schlimm. Aber irgendwann geben alle meine Protagonisten auf, was sie suchen, so wie er. Er muss sein Haus gar nicht mehr finden.

Auch der mit der Melodie, wie lange er gelaufen ist,… war irgendwann egal…“

Ein Schloss oder Ähnliches kommt ja jetzt in diesem Buch auch vor. Was hat das zu bedeuten?

„Ja, das sind reelle Örtlichkeiten. Die eine Kirche, das ist bei Grimma eine Kapelle. Dann gibt es ein Schloss, das ist bei Höfgen. Das sind wirklich Örtlichkeiten, die ich auch kenne. So wie dieses Palais, das spielt in Wien und es ist ganz klar, wenn jemand das kennen würde.“

Was hat das mit dem Kind zu sagen? Das war ja auch oft erwähnt in Ihrem Buch. War er das jetzt selbst?

„Das sind kleine Geheimnisse. Ich weiß es schon, aber da muss sich jeder selber Gedanken machen. Vielleicht hängt das auch zusammen mit meinen Kindersachen, die ich mache. Für mich sind Kinder einfach wichtig.“

Das hat mir sehr gut gefallen. Da kamen mir fast die Tränen, vor allem bei dem Absatz mit dem Friedhof.

„Ja, das hat etwas Schweres….“

Haben Sie beim Schreiben an eine bestimmt Sinfonie gedacht? Ich habe gleich an Mahlers 10. gedacht, wegen dem Chor, oder an Beethovens 9. Hatten Sie eine Melodie im Kopf?

„Ja – hmm – das weiß ich nicht mehr, muß ich passen. Ist schon ein paar Jahre her, kann aber gut sein, daß da irgendetwas in meinem Kopf drin herumschwirrte.

Aber hier war auch mehr das Bild wichtig, der gigantische Chor, das Orchester, eben diese Bilder… und die Vorstellung, daß so ein Orchester plötzlich im Freien draußen ist.“

Wie kommt man auf die Idee die Musiker in Schwarz nach draußen in den weißen Schnee zu setzen? Ich hätte da mehr an eine Kirche oder Konzerthalle gedacht.

„Die Erde ist eine Konzerthalle. Das ist auch für mich eine Mutfrage. Viele meiner Sachen machen Mut, sind Mutmacher. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, denn sie könnten genauso gut auch draußen spielen. — Schöne Landschaften, eine Mulde, oder auch ein Berggipfel kann für ein großes Orchester wunderschön sein. Dann ist es halt nicht perfekt im Klang, na und.“

Kennen Sie hier in Halle die Händelfestspiele?

„Nur so ein bisschen.“

Da gibt es als Abschlusskonzert auch ein Freiluftkonzert in der Galgenbergschlucht. Das ist wunderschön.

„Ja, das ist einfach mal ein bisschen ‚herkömmliche Bahnen aufbrechen‘.“

Das macht man ja jetzt viel, im Schauspiel auch, ich denke da jetzt an das Stück in Leipzig, was im Keller gespielt wurde…. Ich habe gemerkt, daß das jetzt viel praktiziert wird.

„Ja, weil es IN ist. Ich habe da aber meine Probleme mit. Ich habe deswegen mit einem festen Job am Theater auch aufgehört, weil es nicht mehr ehrlich war. Jetzt finden viele, viele Sachen statt, weil man es eben so macht, weil es toll ist in Abbruchhallen zu spielen. Das gibt den Flair. Mein Gott, ich stamme aus einer Generation, da haben wir das alles schon gemacht.

Das ist ein alter Hut. In der Zeit als die Theater renoviert wurden, musste man ausweichen und dann hat man wieder in den Hallen gespielt…. um Gottes Willen, wir gehen doch nicht raus und jetzt macht man es doch wieder. Das sind immer Strömungen. Ob das aber wirklich die Ehrlichkeit des Regisseurs oder des Intendanten ist, ist nicht sicher. Die gehen alle auf Auslastung.“

Ihnen bleibt ja nichts anderes übrig.

„Doch! Wenn die alle mal sagen würden: ‚So nicht!‘, aber da jeder um seinen Job bangt und jeder Intendant eigentlich seinen Job behalten will… wenn die sich alle zusammenschließen würden: ‚So, jetzt hört ihr endlich mal auf uns zu drangsalieren!‘, dann wird sich etwas ändern. Aber jeder kuscht….“

Ja klar, weil das Geld fließen muss und viel Geld kommt von den Subventionen und wenn dieses Geld nicht fließt, können sie zumachen.

„Ja, und sie wollen z.B.  in Thüringen ziemlich viele solcher Theater zusammenstreichen. Aber das sind alles Leute, die von Kultur keine Ahnung mehr haben. Das interessiert die nicht. Das sind Wirtschaftsdenker und noch schlechte Wirtschaftsdenker. Das ist das Problem. Sie streichen irgendetwas zusammen und das ist so falsch!

Ich kann nicht einerseits sagen: „Oh Gott, die Kinder lernen nichts mehr, sind faul….“ und im nächsten Augenblick streiche ich alle Bibliotheken.“

Was halten Sie von Eventtheater, also Theater nur als Spielstätte, ohne festem Ensemble? Ich habe gehört, das soll die alten, festen Theaterensemble ersetzen.

„Das ist Kommerz. Das geht nur um Wirtschaft. Wirtschaft, das ist Kapitalismus pur und der macht uns alle kaputt.

Sie geben 10 000 EUR und dann wollen sie 20 000 wieder zurück haben.

Aber sie sind alle stolz, … Thüringen bezeichnet sich auch als Kultur… Bundesland. Quatsch! Da endet immer komischerweise die Kultur bei allen Bundesländern plus/minus so kurz vorm Bauhaus und mit Bauhaus haben sie noch Probleme, …. die sind zu Links? … oder ich weiß es nicht… Naja mit der Landesausstellung … nicht und doch lieber nicht…. ja, und dann haben sie jetzt erst die Gelder bewilligt … das ist alles so windelweich.

Für jeden Kreisel, für jede Autobahn, für jeden Konzern oder Kaufhaus, wo sie Geld reinstecken – ohne Probleme.“

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Wie das jetzt in Dessau mit dem zweiten Kaufhaus. Kennen Sie Dessau?

„Ja, dort auch, ohne Probleme. In Leipzig bauen sie noch so ein gigantisches Teil unterhalb der Blechbüchse hin. Blödsinn!

Thomas J. Hauck im Interview zu seinem Buch "Das Gurren der fünf weißen Tauben"

Um das geht es ja auch mit meinen Büchern, um das Kleine. Ich schreibe keine zeitkritischen Romane und ich suche immer, auch in meinen Theaterstücken, das ganz Kleine…..“

Hätten Sie gedacht, dass Ihr Buch hier aufgeführt wird?

„Nein… ich war ganz überrascht. Es freut mich natürlich ein bisschen und ich bin gern hier her gefahren.“

Wie ist das zustande gekommen?

„Herr Friedrich hat irgendwie das Buch, ich glaube auf der Buchmesse in Leipzig, gesehen und irgendwann rief er an, er würde es gern aufführen.“

Ich finde es eine gute Idee, das mit den Behinderten zu machen.

„Ja, das ist für die toll. In Stralsund habe ich schon zwei Stücke für Behinderte geschrieben und das fand ich natürlich toll, das da jetzt so ein Kontakt herauskommt dabei.“

Was meinen Sie, ist das einfach zu spielen?

„Keine Ahnung, keine Ahnung, ich lasse mich so überraschen.“

Zum Schluss möchte ich Sie nach fragen: Was ist der Hauptdarsteller für eine Person? Wir haben ja nun erfahren, dass er keineswegs depressiv oder melancholisch ist. Was sagen Sie?

„Er ist ein ganz Normaler, er ist ein bisschen verschroben. In fast allen meinen Geschichten, auch in meinen Kinderbüchern, sind immer leichte Verschrobene, die man immer lieb haben soll….“

Ich hab ihn lieb gewonnen – Danke schön für das Interview.

Interview mit Thomas J. Hauck am 16. Mai 2007 in der Theatrale Halle

Das Buch „Das Gurren der fünf weißen Tauben“ ist erschienen im mueckenschwein Verlag, Stralsund 2006: www.mueckenschwein.de ISBN 3-936311-21-8.
Die beiden weiteren Bände der Trilogie sind ebenfalls im mueckenschwein Verlag erschienen:
„Ich will ein Baumeister werden“; mueckenschwein Verlag Stralsund 2004; ISBN 3-936311-14-5
„Die Suche nach dem verlorenen Palais“; mueckenschwein Verlag Stralsund 2005; ISBN 3-936311-17-X